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Szenenfotos: Der Priestermacher |
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Hier können Sie Szenenfotos der Produktion "Der Priestermacher" ansehen. |
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Komödie von Bill C. Davis
Deutsch von Dagmar Gottschall
2. Tournee 1. bis 28. Februar 2014 Premiere am 1. Februar 2014 in Großhansdorf
1. Tournee 27. Januar bis 28. Februar 2012 Premiere am 27. Januar 2012 in Unterhaching
Szenenfotos aus der Tournee 2012
Thomas Freitag
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Ein überzeugender "Priestermacher"
Es geht eine fein- bis tiefsinnige Komödie über die Bühne. In der Inszenierung von Komödien-Hausherr Helmuth Fuschl darf Thomas Freitag als Rotwein liebender Priester auch mit deftigen Ausdrücken und Einlagen auf Schwäbisch brillieren.
Viel Applaus mit Bravorufen für die beiden Akteure.
Express Düsseldorf, 22.1.2010
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Szenenfoto
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Regie: Helmuth Fuschl
Bühnenbild: Marouan Dib
Kostüme: Annemarie Rieck
Thaddäus
Christopher
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Thomas Freitag
Maximilian Claus
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Maximilian Claus
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Streitgespräch der Prediger
In der "Komödie" hatte das Stück "Der Priestermacher" mit Thomas Freitag Premiere. Zu erleben war ein heiterer Abend, in dem es um die Frage geht, wer den Menschen Gott nahe bringen soll - und vor allem wie.
Gleich bei der ersten Begegnung wird mit der richtigen Dosis Humor ein wichtiges Thema behandelt, das ursächlich hinter den "drei großen K: Katholische Kirche in der Krise" (Zitat Pfarrer Thaddäus) steht: Wie wird ein Geistlicher seiner Aufgabe gerecht? Wie schafft er es, in schwierigen Lebenslagen wirksam Trost zu spenden?
Während dieser Wortgefechte beweist sich Thomas Freitag glanzvoll als der Meister gängiger Phrasen, denen er gekonnt - entlarvend den hohlen Beiklang zufügt. Pfarrer Thaddäus ist eine Paraderolle für den Kabarettisten und Stimmenimitator, souverän greift er in die über Jahre gut gefüllte Trickkiste der Sprüche und Gesten.
Rheinische Post, 22.1.2010
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2. INTHEGA-Preis 2001 für die Inszenierung von Helmuth Fuschl
Aus der Laudatio:
Das facettenreiche, in brillanten Dialogen geschriebene Schauspiel "Der Priestermacher" von Bill C. Davis beleuchtet die Auseinandersetzung zweier Menschen im Spannungsfeld vieler Gegensätzlichkeiten.
Alt und Jung, Ehrlichkeit und Heuchelei, Pragmatismus und Idealismus prallen aufeinander im Gespräch des katholischen Geistlichen mit dem jungen Seminaristen, dessen rebellische Aufsässigkeit der Priestermacher beugen und den er auf den rechten Weg zu Kirche und Gott führen soll.
Das Stück behandelt Grundsätze der katholischen Kirche, ihre Probleme heute, ihre internen Kontroversen.
Vor allem aber geht es auch um die Frage des Verhältnisses von Wahrheit und Macht, um Grundfragen, denen man nicht nur in der Diskussion um Dogmen der Kirche begegnet, und das macht das Stück weit über die äußere Thematik hinaus interessant.
Es ist gelungen, mit dem Text auch die Psychologie der Figuren zu deuten: beide machen eine Wandlung durch, die so manch einen Zuschauer überrascht haben dürfte.
Die Inszenierung von Helmuth Fuschl (…) und beide Darsteller bescherten dem Publikum in den INTHEGA-Mitgliedsstädten einen vergnüglichen wie diskussionswürdigen Abend, der mancherorts mit Standing Ovation bedacht wurde.
So verdiente sich diese Produktion der Theatergastspiele Kempf den zweiten Preis der INTHEGA.
Diese Neu-Inszenierung von "Der Priestermacher", wieder in der Regie von Helmuth Fuschl, hatte an der Komödie Düsseldorf am 20.1.2010 Premiere.
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Szenenfoto
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Absolut empfehlenswert
Thomas Freitag spielt in der Komödie an der Steinstraße den "Priestermacher", Hausherr Helmuth Fuschl inszeniert.
Mit dem Stück, das weit über übliches Boulevardtheater hinausreicht und den Finger auf die Wunden der katholischen Kirche legt, landet die Komödie einen weiteren Coup. Nicht nur Freunde spitzzüngigen Kabaretts kommen hier auf ihre Kosten. Dafür sorgen Tempo und Pointen des von Thomas Freitag auf deutsche Verhältnisse zugeschnittenen Textes ebenso wie das Kabarett-Urgestein selbst.
Zurück an seine Wurzeln als Schauspieler geht Freitag damit und demonstriert mit Bravur, wie eng Sprechtheater und Kabarett verbunden sind. Zwar gibt er als sanftmütiger Pater und Lehrer des Diakons Christopher dem Affen Zucker. Doch trotz seiner Kabinettstücke eines routinierten Stimmimitators spielt er seinen Kompagnon nicht an die Wand. Auch Constantin Lücke überzeugt als jugendlicher Gegenspieler mit Engelsgesicht, als aufrührerischer Diakon, der das, was er von der Kanzel verkündet, auch zu tun gedenkt. In Rotwein getränkte Halbwahrheiten und faule Kompromisse, mit denen Pater Thaddäus seine Schäfchen einlullt und bei der Stange halten will, lehnt er ab.
Atmosphärisch dicht und originell ist das Bühnenbild von Jacques Tilly.
NRZ, 22.1.2010
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Szenenfoto
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Szenenfoto
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Viel Applaus für den Priestermacher
"Wir sind keine Engel, wir machen nur ihren Job."
Wunderbar, wie Thomas Freitag diesem Geistlichen Thaddäus ein grantiges Gesicht gibt. Mit allen Tricks und Schlichen bringt er den rebellischen Seminaristen (Constantin Lücke) auf den Weg zum lieben Gott.
Komödien-Chef Helmuth Fuschl inszeniert witzig, rasant, schlagfertig. Neben den herausragenden Darstellern bringt das Bühnenbild viel Stimmung. Immerhin hat der berühmte Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly zum ersten Mal im Theater Hand angelegt.
Begeistert feierte das Premierenpublikum gestern Abend in der Komödie Steinstraße einen feinen Theaterabend.
Bild, 21.1.2010
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Szenenfoto
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Schon bevor es richtig losgeht, begeistert das Drumherum: Künstler Jacques Tilly, hat als Bühnenbildner dem Stück den angemessenen Rahmen gegeben.
Thomas Freitag ist famos in der Rolle des Geistlichen, der hier sehr bequem herüberkommt, pragmatisch bis faul und doch so liebenswert, dass man ihn mögen muss. Überdies kann er seine Fähigkeiten als Parodist perfekt ausspielen - etwa, als Thaddäus mit seinem Schützling ein Gespräch mit dem gestrengen Monsignore simuliert und dazu in dessen Rolle schlüpft. Nur die Brille herunter geschoben, die Stimmlage gewechselt und ein wenig tiefer in den Stuhl gerutscht: Schon scheint das Zwei- zum Drei-Personen-Stück zu werden.
Den perfekten Gegensatz zum pragmatischen Priester gibt Constantin Lücke als idealistischer Nachwuchsgeistlicher. Der 30-Jährige verleiht seiner Rolle die perfekte Portion Halsstarrigkeit, beweist ein hervorragendes Timing beim Pointen-Setzen und muss sich keineswegs hinter seinem bekannten Gegenpart verstecken.
Am Ende des Stücks gibt es begeisterten Applaus und viele Bravo-Rufe.
Welt-Kompakt, 22.1.2010
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